WEPA - Lebenswert

Nachhaltigkeit – weltweit Wie stehen Verbraucher verschiedener Länder zumThema Nachhaltigkeit? Eine Entwicklung hin zu nachhaltigem, wirtschaftlichen Handeln wird von Verbrauchern immer mehr gefordert. Bewusst handeln kann der Verbraucher mit jeder seiner Kaufentscheidungen. Aber tut er das auch? Was versteht der Verbraucher überhaupt unter „nachhaltig“ und was wäre er bereit dafür zu tun? Mit diesen Fragen haben sich drei globale Studien befasst, dessen Ergebnisse wir hier zusammengefasst haben. Quelle: www.bpb.de/apuz/31813/die-neue-verantwortung-der-konsumenten?p=all Abschnitt 2 „Trend zur Moral“ Die Bereitschaft, nachhaltige Produkte zu kaufen und sogar Abstriche zu machen, um etwas „Gutes zu tun“, ist den Ergebnissen zufolge verbraucher- seitig da. Was fehlt, sind die Produkte. Nachhaltig produzierte Güter sind nicht immer vorhanden oder nicht als solche erkennbar. Die Verantwortung eines bewussteren Konsums liegt also nicht nur beim Verbraucher, sondern muss genauso von Herstellern und Handel übernommen werden. Mit Pro- dukten aus Recyclingfasern und Hybridprodukten (Mix aus Recycling & Zellstofffasern) sind wir schon auf dem richtigen Weg, den Anforderungen der Verbraucher nachzukommen und das Hygienepapierregal sichtbar nach- haltig zu gestalten. Digitalisierung unterstützt Umweltschutz Zusammenarbeit und Kommunikation sind wesentliche Voraussetzungen, um Partnerschaften mit Kunden zu pflegen, Lieferanten zu managen und unsere Werke zu steuern. Dafür sind die WEPA Kolleginnen und Kollegen auf der Straße, in der Luft und auf der Schiene unterwegs, um den persön­ lichen Kontakt aufrecht zu erhalten. Dabei steht die erforderliche Mobili- tät unserer nachhaltigen ökologi- schen Ausrichtung gegenüber, da die notwendigen Reisen nicht ausschließ- lich mit der klimafreundlichen Bahn zu bewältigen sind. Auf der Suche nach Verbesserungen haben wir u.a. Anfang 2018 die Möglichkeit von Videokonferenzen an allen unseren Standorten in Europa geschaffen. Die digitalen Systeme helfen, die notwendigen Aufgaben zu erledigen und gleich- zeitig Reisekilometer einzusparen und werden für interne Besprechun- gen intensiver genutzt. Auch Ge- sprächstermine mit Lieferanten füh- ren wir, wo möglich, an solchen Standorten durch, die für die Teil- nehmer auf kurzem Wege zu er- reichen sind und schalten die WEPA Gesprächspartner aus ande- ren Standorten dazu. Ein Vergleich allein der Flugkilometer 2018 zu 2017 zeigt: Die WEPAMitar- beiterinnen und Mitarbeiter haben mehrere hunderttausend Kilometer weniger zurückgelegt, dadurch den Ausstoß von rund 50 Tonnen und damit circa 17 % weniger CO 2 verur- sacht und trotzdem die Zusammen- arbeit im Team noch weiter verbes- sert. Mit weiteren Maßnahmen zur Reduzierung unseres Mobilitäts- CO 2 -Fußabdrucks werden wir dies auch weiterhin fortsetzen. Videokonferenzen sparen Flugkilometer 10.000 Bürgerinnen und Bürger der neun größten Länder der Welt (gemessen am BIP): die Vereinig- ten Staaten, Kanada, Brasilien, das Vereinigte Königreich, Deutschland, Frankreich, China, Indien und Japan wurden zum nachhaltigen Einkauf befragt. 72% glauben, dass ihre Einkäufe einen moderaten bis signifikan- ten positiven Einfluss auf soziale oder ökologische Fragen haben (persönliche Verantwortung). 81% würden persönliche Opfer bringen, um soziale und ökologische Probleme anzugehen. 84% der Verbraucher weltweit sagen, dass sie verantwortungsbewusste Produkte suchen, wann immer es möglich ist. 57% würden ein Produkt mit geringe- rer Qualität oder Wirksamkeit kaufen, wenn es sozial oder ökologisch verantwortlicher wäre. 61% wären bereit, Produkte zu leihen oder zu teilen, anstatt neue zu kaufen. 81% wären bereit, weniger Produkte zu konsumieren oder zu kaufen, um die natürlichen Ressourcen zu schonen. 80% sind bereit, ein Produkt einer unbekannten Marke zu kaufen, wenn sie starke CSR-Verpflichtungen (corporate social responsibility) hat. Bereitschaft da, es fehlt an Produkten

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